+++ Blog - Neues aus der - Arbeitssicherheit +++


... hier finden Sie Hinweise aus dem praktischen Alltag von Arbeitssicherheit ...



16.09.2017

+++ Neue Website eröffnet: VERTRIEB des Softwareprodukts "IT-Docs Gefährdungsbeurteilung" +++

 

Die Gefährdungsbeurteilung ist der Dreh- und Angelpunkt der betrieblichen Arbeitssicherheit.

 

Stellen auch Sie mit "IT-Docs" die Gefährdungsbeurteilung in den Mittelpunkt Ihrer Arbeitssicherheit!

 

Sie haben die einfache Wahl:

  • classic solution: Beratung und Erstellung der Gefährdungsbeurteilung durch Arbeitssicherheit Hillebrand.
  • professional solution: Kaufen Sie IT-Docs bei mir! Der workflow in IT-Docs führt Sie zur Gefährdungsbeurteilung. 

Eine pfiffige Lösung: IT-Docs Applikation "Gefährdungsbeurteilung & Unterweisung"

  • Ich bin Vertriebspartner IT-Docs
  • Ich zeige Ihnen die Funktionalitäten von IT-Docs
  • Investieren Sie 30 - 45 Minuten am Telefon + Remote-Präsentation
  • Danach stehen Ihnen neue Alternativen zur Verfügung

Schreiben Sie mir unter >Kontakt< nur das Stichwort IT-Docs und einen TelTermin-Wunsch.

Ihr Ulrich Hillebrand

==>>> Sie erledigen es im Handumdrehen 

==>>> you manage it in the twinkling of an eye


17.08.2017

+++ Ihre Organisationsverantwortung -> IT-Docs Gefährdungsbeurteilung +++

Sie sind sehr gut im Job, Ihre Verantwortungs-Bereiche längst nicht mehr an einer Hand abzählbar!

 

Neben alle den produktiven Budgets (sehr interessant!) ist auch die Arbeitssicherheit bei Ihnen "hängengeblieben" (notwendig, aber leider weniger interessant!). Dazu das ständige Geschwurbel um geeignetes Personal.

 

Sie wissen -> Delegation würde Sie entlasten, befreien für die wirklich wichtigen Bereiche.

Aber wie delegieren Sie Arbeitssicherheit???

 

Eine pfiffige Lösung: IT-Docs Applikation "Gefährdungsbeurteilung & Unterweisung"

 

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Ihr Ulrich Hillebrand


09.11.2016

+++ Arbeitsschutzziele +++

Au weh! --- Ziele? Ziele!!!

 

Die Berufsgenossenschaften wachen in Deutschland darüber, dass die Kosten für berufsbedingte Erkrankungen und Unfälle so gering wie möglich ausfallen. 

 

Die gesetzlichen Grundlagen finden sich in den Sozialgesetzbüchern. In regelmäßigen Arbeitsgesprächen der Spitzenverbände werden die Regeln konkretisiert, die die Lastenverteilung für die drei Versicherungsbereiche Berufsgenossenschaften, Krankenkassen und Rentenversicherungsträger festgelegen.

 

Seit der Fusion der gewerblichen Berufsgenossenschaften und der (kommunalen) Unfallkassen zur DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) im Jahr 2007 wurden die althergebrachten UVVen überprüft, konsolidiert und dereguliert. Dabei wurde den Arbeitgebern mehr Verantwortung bei der Umsetzung der betrieblichen Arbeitssicherheit überantwortet. Gleichzeitig verstärkte die DGUV die Formulierung von Zielvorstellungen für die praktische Arbeit im Arbeits- und Gesundheitsschutz. Hierfür wurde auch eine spezielle Internet-Plattform entwickelt, das GDA-Portal (GDA = Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie).

 

So entstand zunächst für den Zeitraum 2007-2012 und aktuell für den Zeitraum 2013-2018 eine präzise Formulierung der Arbeitsschutzziele. Die aktuellen strategischen Ziele lauten:

 

Diese Ziele sollten auch in der alltäglichen Umsetzung Ihrer betrieblichen Arbeitssicherheit verankert sein.

 

Kurz-Test
Wie lauten für Ihren Betrieb...

  1. die Ergebnisse des GDA-ORGAchecks?
  2. die Resonanz Ihrer Mitarbeiter auf Angebote von www.gdabewegt.de zur Verringerung von Muskel-Skelett-Erkrankungen?
  3. die Lösungsvorschläge Ihrer Mitarbeiter zur Minderung der im Psyche-Check erkannten (Fehl-) Belastungen im Betrieb?

 

Denken Sie darüber nach!


18.10.2016

+++ Ein Sicherheitstag +++

Na klar - jeder Tag ist sicher! Also ist jeder Tag auch ein Sicherheitstag!

 

Oder doch nicht?

Denken Sie doch mal an das jährliche Mitarbeitermeeting. Der Chef hält eine kurze (Lobes-) Rede, die neuen Projekte werden vorgestellt, vielleicht auch die Zahlen des ablaufenden Jahres. Und dann?

 

Halt - gehen Sie dann nicht gleich nach Hause. Gehen Sie erst zu den kleinen Snacks, nehmen ein Glas Orangensaft (darf es auch ein Bananen-Spinat-Orangen-Limetten-Saft sein?).

Und dann führt sie der Chef nochmals zurück in den Raum. Er stellt den Betriebsarzt vor, deutet auf die Betrieblichen Ersthelfer (er dankt ihnen für das zusätzliche Engagement), er holt die Brandschutzhelfer nach vorne (meist die gleichen KollegInnen) und erinnert kurz an die "super gelungene - weil nur ganze 16 Minuten dauernde - Evakuierungsübung". Mit einem Kopfnicken leitet er über zu Herrn Hillebrand, den hier jeder kennt als "unseren Sicherheitsingenieur" und fordert nochmals volle Aufmerksamkeit für die kommende halbe Stunde. Er sagt, es geht um eine Agenda, die er genauso wichtig findet wie die Themen zuvor. Es geht nun (beispielsweise) um folgende Themen:

  • Wie sahen die Probleme nach der "Analyse der psychischen Belastungen" aus und welche Vorschläge gab es zur Linderung bzw. Behebung der Probleme? Welche Maßnahmen hat die Geschäftsleitung letztlich beschlossen?
  • Fast alle Mitarbeiter waren in den drei zurückliegenden Jahren bei der jährlich angebotenen betriebsärztlichen Augenuntersuchung. Und für wieviele Kollegen war der Hinweis auf eine mangelnde Anpassung ihrer Sehhilfe nützlich? In wievielen Fällen führte diese Anregung überhaupt erst zur Versorgung mit einer speziell auf den Bildschirmarbeitsplatz angepaßten "Business-Brille"?
  • Wie steht es heute um die früher zahlreichen Krankheitsfälle wegen Rückenschmerzen und "Tennisarm"? Die Investition in eine moderne Büromöblierung vor sieben Jahren hatte zur allseitigen Enttäuschung zunächst keine Besserung gebracht. Erst die kontinuierliche Detailarbeit der Arbeitssicherheit am Büroarbeitsplatz vor Ort und die interne Schulung des Sicherheitsbeauftragten in Sachen "Ergonomie" und "Einüben des ergonomisch sinnvollen Verhaltens" führten mittlerweile zu vollem Erfolg. Beim Krankheitsbild Rückenschmerzen und Tennisarm konnte allen Betroffenen zur Heilung verholfen und nachhaltig richtiges Verhalten eingeübt werden. Ja nach Situation wurden mit Erfolg auch spezielle Büroprodukte beschafft - zum Beispiel als Ersatz für die Zeigerführung mittels Maus.

Vielleicht stehen auf der Agenda eines anderen Betriebes ganz andere Themen auf der Tagesordnung.

 

Was bleibt?

Der Aufmerksamkeitswert eines Sicherheitstages ist enorm!

Der zeitliche Aufwand für diese Form der Arbeitssicherheitsunterweisung läßt sich genau einjustieren, von 1 Stunde bis mehr.

Denken Sie darüber nach!


23.09.2016

+++ Schon wieder Brandschutz +++

Haben Sie auch schon? Ja - ein Haus gebaut. Oder übernommen. Dann kennen Sie die Pflichten des Bauherren, des Gebäudebetreibers, aus eigener Anschauung. Als solcher sind Sie für die korrekte Ausgestaltung des Technischen Brandschutzes verantwortlich. Alternativ haben Sie diese Verantwortung vielleicht vertraglich einer Baufirma, einem Generalübernehmer oder dem Gebäudeverwaltungsdienstleister übertragen.

 

Zu dieser Verantwortung gehört alles, was bei der Errichtung des Gebäudes vom Gutachter, der das sog. Brandschutzkonzept geschrieben hat, festgelegt und mit der lokalen Brandschutzbehörde abgestimmt wurde. Die Fluchtwegelängen, die Fluchtwegekennzeichnung, die diversen Brandschutztechniken (Brandabschnitte, Rauch- und Brandschutztüren, Art der Löschwasserversorgung, Alarmmeldetechnik, Anzahl und Verteilung der Feuerlöscher usw.) sowie nicht zuletzt die Ausfertigung und Positionierung der Flucht- und Rettungspläne.

 

Um diese kurz F+R-Pläne genannten Aushänge geht es hier in dieser Geschichte.

 

Falls Sie mit Ihrem Betrieb jedoch "nur" Mieter in einer gewerblich genutzten Fläche sind, sieht diese Sache für Sie anders aus. Aber nicht immer einfach. Denn manchmal fehlen einfach einige dieser Dinge, wie zum Beispiel die Feuerlöscher oder die F+R-Pläne. Dann tauchen wohl Fragen auf wie diese:

  1. Wer ist eigentlich in der Pflicht, der Vermieter / Bauherr oder der Mieter?
  2. Sind denn in allen Gewerbegebäuden F+R-Pläne erforderlich?

Die Arbeitsstätten-Richtlinie ASR A2.3 (Stand 2014) sagt

 

2 Anwendungsbereich

Diese Arbeitsstättenregel gilt für das Einrichten und Betreiben von Fluchtwegen sowie Notausgängen in Gebäuden und vergleichbaren Einrichtungen, zu denen Beschäftigte im Rahmen ihrer Arbeit Zugang haben, sowie für das Erstellen von Flucht- und Rettungsplänen und das Üben entsprechend dieser Pläne. 

 

9 Flucht- und Rettungsplan

(1) Der Arbeitgeber hat für die Bereiche in Arbeitsstätten einen Flucht- und Rettungsplan aufzustellen, in denen dies die Lage, die Ausdehnung und die Art der Benutzung der Arbeitsstätte erfordern.

Dies kann beispielsweise in folgenden Fällen erforderlich sein:

- bei unübersichtlicher Flucht- und Rettungswegführung (z. B. über Zwischengeschosse, durch größere Räume, gewinkelte oder von den normalen Verkehrswegen abweichende Wegführung) 

- bei einem hohen Anteil an ortsunkundigen Personen (z. B. Arbeitsstätten mit Publikumsverkehr)

- in Bereichen mit einer erhöhten Gefährdung (z. B. Räume nach Punkt 5 (2) c) bis f)), wenn sich aus benachbarten Arbeitsstätten Gefährdungsmöglichkeiten ergeben (z. B. durch explosions- bzw. brandgefährdete Anlagen oder Stofffreisetzung).  

 

Meine Antworten lauten daher:

(1) Das Einrichten und Betreiben von Fluchtwegen - und damit auch die Aufstellpflicht von F+R-Plänen - gehört in den Verantwortungsbereich des Vermieters / Bauherrn / Gebäudebetreibers. Es ist nicht Pflicht des Mieters.

(2) Bei übersichtlicher Flucht- und Rettungswegführung, zum Beispiel bei ausschließlich kurzen Rettungswegen (bis 10 Meter) und direktem ungehinderten ebenerdigen Fluchtweg ins Freie kann auf F+R-Pläne verzichtet werden. Hinweis: Diese Bedingungen müssen aber für alle (!) Arbeits- bzw. Aufenthaltsplätze zutreffen. 

 

Tja, nicht ganz einfach, gerade deshalb gibt es diese Information hier.

 

***

ps

Für den Organisatorischen Brandschutz dagegen ist immer der Arbeitgeber (egal ob Mieter...) vor Ort verantwortlich. Also für die Ausbildung der Brandschutzhelfer, der jährlichen Unterweisung aller Mitarbeiter über das Verhalten bei Rauch und Feuer, über die Handhabung der Feuerlöscher und für regelmäßige Evakuierungsübungen.

 


15.09.2016

+++ Es brennt ! +++

Wir wissen nicht welche Erfahrung Sie mit Betriebsunfällen haben, aber gut geht anders. Es reicht schon ein Unwohlsein nach Kontakt mit Rauchgas, oder im Fall eines Quetschunfalls ein verbundener Finger. Oder ein ähnliches Vorkommnis.

Die Geschichte geht so: Der Mitarbeiter geht auf jeden Fall zum Arzt; der Arzt behandelt seinen Patienten und muss die Berufsgenossenschaft informieren; die Berufsgenossenschaft steht dann vor Ihrer Türe. Unangemeldet !!!

Und durchforstet Ihren ganzen Betrieb. 

Sie bekommen einen langen Brief mit jede Menge Auflagen und Terminen.

Sie haben damit vielleicht unerwartete Arbeit, die sich Monate hinzieht.

Also:

Vorsorgen ist besser. Besser ist konsequente Arbeitssicherheit.

 

In diesem Fall hätten wir das kaputte Heizgerät aus dem Verkehr gezogen.

In jedem Fall hätten wir in der Mitarbeiterunterweisung das richtige Verhalten bei Rauch und Feuer trainiert.


14.09.2016

+++ Wer will noch mehr Stress? +++

Wir wissen nicht wie es Ihnen mit Behörden geht, aber gute Stimmung kommt meist von woanders her. Ein Behördenbrief oder eine Spontankontrolle löst möglicherweise einige hektische Arbeit aus.

Entweder man hatte schon immer ein schlechtes Gewissen oder jetzt bekommt man eines. Wer ärgert sich nicht (über sich selbst), wenn anschließend gefragt wird "Hast du das nicht kommen sehen?" oder "Dachtest wohl es geht gut wie in all den letzten Jahre?" und "Bist wohl ein Zocker!"

Also:

Wer viel Adrenalin liebt (und verspottet werden verträgt), der liest hier nicht weiter.

 

Alle anderen mal herhören:

Wir sorgen dafür, daß Sie vorbereitet sind. Schließlich haben Behörden immer Recht.

Und das Beste: Wir teilen uns die Mühe.